Der SPIEGEL titelt: „Apostel der Freiheit“ und porträtiert unseren neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Dem ehemaligen katholischen Prediger und SED Oppositionellen aus der DDR wurde der Freiheitsgedanke offenbar schon in die Wiege gelegt.In der  Kindheit wurde sein Vater von der Besatzungsmacht, vor den Augen des jungen Gauck  erst verhafte und dann als vermeidlicher Spion und Gegner des Sowjetsozialismus zu zweimal 25 Jahren verurteilt. Anschließend deportierte man ihn unter dem lautstarken und öffentlichen Protest der Mutter nach Sibirien. Diese Ereignisse  haben Ihn nachhaltig geprägt. Doch die Wurzel seiner Freiheitssehnsucht sieht Gauck im Wiedersehen mit einem Fremden, geschundenen  und doch so vertrauten Mann, der Rückkehr seines Vaters.
Nun, welchen Einfluss nimmt ein Regierungsoberhaupt ohne Parteizugehörigkeit und dem „Freiheitsgen“ im Blut, auf dieses Land?  Wird er zum Gegenspieler der Kanzlerin? Das Verhältnis zwischen Kanzlerin und Präsidenten ist angespannt aber respektvoll. Doch Sympathie dem Gegenüber versprühen beide nicht so recht, zu verschieden sind doch die Charaktere der mächtigsten ehemaligen Staatsbürger der DDR.
Dies sind die Fragen dieser Tage und machen damit Gauck zum Titelthema des Spiegels. Doch auch die bevorstehende Neuwahl in NRW sowie der Lage der FDP beschäftigen die politisch ambitionierte Redaktion.
International Themen sind unter anderem Afrikas gefährlichste Regionen, der Einzug der kapitalistischen Marktwirtschaft auf Präsident Raúl Castros Karibikinsel Kuba und die Suche nach den Ursachen des Busunglücks. Bei dem im Schweizer Kanton Wallis 28 Menschen ihr Leben verlieren. Tragisch, unter den Toten sind 24 Kinder.
In der Spiegel Serie „Die Reichen“ geht es diesmal  um die Bürde des geerbten Reichtums. Veräußern? oder verantwortungsvoll Weiterführen? In keinem anderen Land Europas wird ein so großes Vermögen (über 2,5 Billionen Euro allein im Jahr 2000) der nächsten Generation vererbt.
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